• Erfahrungsbericht
    Australien

    Laura über ihr Au Pair-Jahr in Australien

    Wahrscheinlich hätte ich gut als ihre Mutter durchgehen können, denn Sofia (6) und Anna (4) sind genau so blond und verrückt wie ich es bin. Am liebsten verbrachten wir unsere Zeit am Strand, der oben drauf auch noch fünf Minuten von Zuhause entfernt war.

    Wir hatten unglaublich viel Spaß beim erobern der Wellen und wenn wir mal nicht am Coogee Beach waren, dann aßen wir vielleicht Fish & Chips vor dem Opera House oder hatten eine verrückte Poolparty mit meinen AuPair Freundinnen und ihren Kids.

    Da Sofia bereits in die Schule ging, hatten Anna und ich 2 Tage die Woche Zeit für Tagesausflüge und sonstige Activities. Wir besuchten den Zoo, das Aquarium, verbrachten Stunden auf Spielplätzen oder kauften neue Strumpfhosen fürs Ballett. Die beiden machten es mir sehr einfach, ein vollständiges Familienmitglied zu werden. Ich hätte nie gedacht, dass ich so Glücklich wäre, wie ich es war, als Sofia aus der Schule ein von ihr gemaltes Familienbild mitbrachte und sie mir erklärte, dass ich die Person mit den ganz langen Haaren bin. Wir feierten zusammen Geburtstage, Weihnachten, Ostern und es gab noch so viele weitere Momente, die ich mit meiner Familie teilen durfte. Meinen Gasteltern war es sehr wichtig, dass ich mich wohl fühlte und mein Leben dort aufbauen konnte. Deshalb waren meine Freunde immer willkommen und wir hatten sogar alle zusammen BBQs.

    Meine freien Wochenenden wurden zum faulenzen am Strand, feiern, shoppen oder sightseeing genutzt. Meine engsten Freundinnen waren auch AuPairs und nach den 8 Monaten in Sydney, reisten wir zusammen durch Australien und lernten dieses wunderschöne Land noch mehr kennen. Bis dahin waren wir auf einem Surfcamp, wanderten durch den Royal National Park, machten Yoga zum Sonnenaufgang oder picknickten am Milsons Point um zu sehen, wie sich Sydney in eine Kulisse aus Lichtern verwandelt. Ich habe auch sehr viele Australier kennengelernt, die mir die Leichtigkeit ihres Lifestyle übertrugen und mein Leben noch mehr bereicherten.

    Alles in allem, lebte ich einen wahr gewordenen Traum. Natürlich können Kinder einen ganz schön fordern, aber vor allem haben sie mir viel gegeben. Neben einem  ohen Verantwortungsbewusstsein und einer großen Selbstständigkeit, haben mir meine beiden unglaublich viel Freude gegeben, eine neue Perspektive gegeben und mich durch ihre eigene Art als Familienmitglied aufgenommen.

    Wenn man sich auf alles einlässt, auf Australien und seine Menschen, dann gewinnt man unfassbar viel und wenn man das große Los zieht, kann man sogar ein zweites Zuhause finden und möchte eigentlich nie wieder zurück. Ich werde mir mein ganzes Leben dankbar sein, mich entschieden zu haben nach Australien als AuPair zu gehen. Denn ganz ehrlich, I had the time of my life.

     

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  • Erfahrungsbericht
    Neuseeland

    Christoph über sein Demi Pair-Jahr in Neuseeland

    Der Gedanke, ein Jahr in einem anderen Land zu verbringen kam mir schon während meiner Schulzeit. Welches Land und welche Art von Aufenthalt es jedoch werden sollte, war mir anfangs völlig unklar. Sollte es „workandtravel“, „Au Pair“ oder eine Sprachschule sein?

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