Au Pair - Irland
Erfahrungsbericht von Annalena

"Da ich sehr gern Zeit mit Kindern verbringe und auch in meinem Auslandsjahr die Sicherheit und Unterstützung einer Familie nicht missen wollte, war für mich schnell klar, dass es ein Au-Pair-Jahr in Irland weiß den sollte. Die Landschaft ist einfach wunderschön und man hört viel über die Offenheit und Freundlichkeit der Iren. "
Hauptbild Au Pair Irland

"Nach dem Abitur erstmal ins Ausland, was von der Welt sehen und erwachsener werden - das war mein Plan, als ich vor zwei Jahren die Oberstufe begonnen habe. Da ich sehr gern Zeit mit Kindern verbringe und auch in meinem Auslandsjahr die Sicherheit und Unterstützung einer Familie nicht missen wollte, war für mich schnell klar, dass es ein Au-Pair-Jahr in Irland weiß den sollte. Die Landschaft ist einfach wunderschön und man hört viel über die Offenheit und Freundlichkeit der Iren (mittlerweile kann ich bestätigen, dass es wirklich ein ganz anderes Miteinander ist als in Deutschland).

Schnell war dann auch die Entscheidung für activeabroad als Agentur gefallen und die Bewerbung eingeschickt. Obwohl ich auch recht schnell eine passende Gastfamilie gefunden hatte, die mich gleich auf Anhieb sehr überzeugt hat, hatte ich vor dem Abflug trotzdem noch so einige Zweifel und Ängste. Mittlerweile bin ich seit mehr als 3 Monaten hier in Shankill, einem Vorort von Dublin und kann sagen, dass sich viele meiner Ängste als unbegründet herausgestellt haben - Neue Freunde habe ich hier innerhalb der ersten zwei Wochen schon so viele gefunden, dass ich manchmal ganz überfordert war, mit wem ich denn wann etwas unternehme. Auch mit der Sprache klappt es gut und meine Gastfamilie hat sich seit meiner Ankunft sehr um mich bemüht.

Ich kümmere mich um drei wundervolle Mädels (6,8, und 10), die sich schon im ersten Moment in mein Herz gestohlen haben. Auch mit meinen Gasteltern komme ich mittlerweile ganz gut zurecht. Ja, ab und zu gibt es durchaus schwierige Situationen, besonders, wenn sie gestresst sind oder streiten. Das hat mich zu Anfang etwas überfordert, doch mittlerweile lerne ich, damit umzugehen. Und die meiste Zeit über behandeln sie mich sehr, sehr freundlich und beziehen mich in alle Familienaktivitäten ein.

Während ich die Woche über in meiner Freizeit oft die Gegend in langen Spaziergängen erkunde oder mich mit ein paar anderen Au-Pairs auf einen Kaffee treffe, schaue ich mir an den Wochenenden gemeinsam mit den anderen Au-Pairs Dublin und den Rest Irlands an. Die irische Partneragentur hat beispielsweise einen schönen Ausflug nach Nordirland organisiert und mit Freunden bin ich schon für ein Wochenende in Cork gewesen und werde noch vor Weihnachten ein Wochenende in Galway verbringen.

Trotzdem gibt es natürlich auch einige Dinge, die ich mir anders vorgestellt oder die ich unterschätzt habe. Heimweh zum Beispiel - das kann einen ziemlich hart treffen und man muss trotz allem irgendwie allein damit fertig werden. Auch ist es keinesfalls so, dass eine Gastfamilie dieselbe Geborgenheit und Zuwendung bietet wie die eigene Familie und so kann es schon manchmal passieren, dass man sich trotz einer wunderbaren Familie und vielen Freunden einsam fühlt und die Umarmung der Eltern vermisst. Auch lernt man schnell, seine Probleme selbst zu lösen und Verantwortung zu übernehmen, was einerseits natürlich genau das ist, was man sich von diesem Aufenthalt erwartet, andererseits aber auch ziemlich schwer sein kann und Nerven kostet.

Einige andere Au-Pairs mit denen ich darüber gesprochen habe, sagen dasselbe: Die Zeit hier ist ein Abenteuer. Eben nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern oft auch ein einziges Gefühlschaos. Ich glaube, ich habe noch nie so viel geweint wie hier, doch gleichzeitig hatte ich wohl auch noch nie so viele schöne Momente. Für mich jedenfalls waren diese ersten drei Monate eine Herausforderung. Ich habe gelernt, schwierige Entscheidungen allein zu treffen und mit unschönen Situationen klarzukommen. Ich bin in vielerlei Hinsicht mutiger geworden und habe viel über mich selbst gelernt. Auch weiß ich jetzt vieles zu schätzen, was mir immer selbstverständlich erschienen ist und habe gelernt, auch für kleine Dinge dankbar zu sein. Und zuguterletzt habe ich eine Menge wundervoller Momente erlebt, die ich immer in Erinnerung behalten werde."

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